Gerade bei Investitionen kommt es immer wieder vor. Sammelsurium. 

WIE & WARUM
BETRÜGEN MENSCHEN?

DIEBE & BELNDER
IM ÜBERBLICK

 

2018 ca. 3.4 Milliarden

Die P&R war 42 Jahre lang erfolgreich auf dem grauen Kapitalmarkt. Doch es hat sich zum Jahrhundertbetrug entwickelt.

 Dies ist der größte Betrugsfall in der deutschen Nachkriegsgeschichte. 54.000 geschädigte Anleger und rund 3,4 Milliarden Euro Schaden. 

2022 über 8.7 Mio

Über 8,7 Millionen Euro haben 365 Anleger in zwei Jahren (2018 bis 2020) verloren. Dabei fielen sie auf den Werbe-Trick mit der bekannten Vox-Sendung „Höhle der Löwen“ rein. 

Über 8,7 Millionen Euro haben 365 Anleger in zwei Jahren (2018 bis 2020) verloren. Dabei fielen sie auf den Werbe-Trick mit der bekannten Vox-Sendung „Höhle der Löwen“ rein. In gefälschten Werbeanzeigen gaben die prominenten TV-Investoren eine angebliche Empfehlung für das Bitcoin-Investment ab, so der Staatsanwalt.
 

2022 über 20 Mio

Noch sind die Dimensionen unklar, einige Schätzungen beziffern den Schaden auf einige Millionen, andere auf mehrere Milliarden Euro - so viel Geld könnten Kleinanleger rund um den Globus in ein windiges Angebot mit Cannabis-Pflanzen gesteckt haben. 

500.000 Nutzer sollen laut Aussagen von Juicyfields auf der Plattform registriert gewesen sein. Diese kommen aus Europa, Asien, Afrika und auch Lateinamerika. Die Mindestgrenze eines Investments in das virtuelle Cannabis lag bei 50 Euro, die Obergrenze theoretisch bei 180.000 Euro. Das Geld konnte per Banküberweisung oder über Kryptowährungen wie Bitcoin ein- und ausgezahlt werden.  

2021 ca. 70 Mio

70 Millionen lösen sich in Luft auf. Terraoil will in Albanien Öl fördern. Die Firma in Zug finanziert mit dem Verkauf von Aktien. Das Betriebskapital für die Tochterfirma in Albanien, wo seit 2012 gebohrt werden soll.

Zweifel an Geschäftsmodell: «Kassensturz» deckte schon vor einem Jahr auf, dass Terraoil Einnahmen aus Ölfeldern kalkuliert, die sie nicht besitzt und einen Firmenwert von mehreren 100 Millionen Franken vorgaukelt, obwohl der tatsächliche Wert nahe Null liegt.

2020 ca. 1 Milliarde

Ungefähr eine Milliarde Euro soll das Immobilienunternehmen bei Anlegern ausschließlich im Ausland eingeworben haben. Das Geld der Anleger sollte über den Wert der denkmalgeschützten Immobilie in Deutschland abgesichert sein - mithilfe einer auf die Objekte eingetragenen Grundschuld.

Ca. 15.000 bis 25.000 Investoren, die nahezu ausnahmslos aus dem Ausland kamen, wurden innerhalb von bis zu fünf Jahren Renditen bis zu 15 Prozent pro Jahr versprochen. Vorwiegend Kleinanleger investierten 1 bis 1,5 Mrd. Euro. Das Versprechen: Mit dem Geld wolle man deutsche denkmalgeschützte Immobilien sanieren und sie dann, beispielsweise in Form von Wohnungen, gewinnbringend verkaufen. 

2019 ca. 270 Mio

Die German Pellets GmbH musste im Februar 2016 Insolvenz anmelden. 17.000 Anleger hatten dem Konzern rund 270 Millionen Euro anvertraut, überwiegend in Form von Anleihen.

Das Geld könnte verloren sein. Denn bisher ist die vorläufige Insolvenzverwalterin noch auf keine nennenswerten Beträge gestoßen. Die German Pellets GmbH war der weltweit größte Produzent und Händler von Holzpellets. Das deutsche Unternehmen wurde 2005 in Wismar gegründet, im Mai 2016 wurde ein Insolvenzverfahren eröffnet.

2017 ca. 70 Mio

1000 Kleinanleger um Ersparnisse geprellt
So dreist sind die Aktienverkäufer

«Irgendwann wurde ich schwach», erinnert sich Paul S. Er kauft Aktien für 35’000 Franken. Doch dann fängt der Telefonterror erst richtig an. Paul S. steckt insgesamt 360’000 Franken in Amvac-Aktien. Vor einem Jahr geht die Firma pleite. Das Geld ist futsch.

2013 über 230 Mio 

Es ist eines der größten Wirtschaftsstrafverfahren der deutschen Nachkriegsgeschichte. Die S&K-Gründer und ihre Komplizen sollten Anleger um 240 Millionen Euro gebracht haben.

Mit gefälschten Immobilienportfolios, verschacherten Firmenstrukturen und zweifelhaften Vertriebsmethoden brachte die Immobiliengruppe S&K die 11.000 Kleinanleger zwischen 2008 und 2013 um rund 240 Millionen Euro. Von Vornherein sei das gesamte System auf Betrug ausgelegt gewesen, klagte die Staatsanwaltschaft später an.

2013 ca. 2 Milliarden

Den Infinus-Managern war es jahrelang gelungen, den Eindruck zu erwecken, sie würden mit Versicherungen und Immobilien glänzende Geschäfte machen. Insgesamt sollen über 50.000 Anleger rund zwei Milliarden Euro bei Infinus-Firmen investiert haben.

Prominente zeigten sich gerne mit den Infinus-Managern: Franz Beckenbauer etwa, Oliver Kahn, Katharina Witt. Sie nahmen für ihre Stiftungen hohe Spenden von der Infinus-Gruppe entgegen. Gleichzeitig sorgten bundesweit mehr als 1.000 Vertreter dafür, dass Anleger ihr Geld in Infinus-Zinspapiere steckten und sogenannte Orderschuld-Verschreibungen zeichneten.

2011 über 30 Mio

Der geständige Beschuldigte hat rund 40 Geldgeber um über 30 Millionen Franken betrogen.

In Wirklichkeit bereicherte er sich unrechtmässig, indem er Margen zwischen 16 und 50 Prozent für sich abzweigte und damit rund 40 der insgesamt 150 Investoren um über 20 Millionen Franken prellte. Weitere zehn Millionen Franken erschwindelte X mittels Leerverkäufen, indem er Aktien verkaufte, die ihm gar nicht gehörten.

2007 ca. 60 Mio

 Wegen der unerlaubten Entgegennahme von Publikumsgeldern musste die Prime Forestry Group ihre Türen schliessen. Dies hat das Bundesgericht nun gutgeheissen.

Anfang 2004 prüfte die EBK die Aktivitäten der Prime Forestry und erklärte diese aufgrund der Angaben des Unternehmens finanzmarktrechtlich als nicht bewilligungspflichtig. Zwei Jahre später jedoch untersagte die EBK der Prime Forestry jegliche weitere Entgegennahme von Publikumseinlagen und liess das Geschäftsmodell näher untersuchen.

Die Forests for Friends AG wurde 2006 als Auffanggesellschaft gegründet und hat die Teak-Pflanzungen der ehemaligen Prime Forestry Panamá S.A. und damit die Investitionen der Baumpartner der konkursiten Prime Forestry Switzerland gerettet. Die Gesellschaft hat fast 2'200 Aktionäre.

 Prominentestes Führungsmitglied von Prime Forestry war als Vizepräsidentin des Verwaltungsrats Carole Franklin, ehemalige WWF-Chefin und heutige Ombudsfrau der Telekom-Branche.

2004 ca. 125 Mio

Ipco hat von 1997 bis 2004 von 650 Kunden mindestens 125 Millionen Franken angenommen, um sie in Devisengeschäfte zu investieren. Solche Geschäfte fanden aber nie statt.

Im grössten Betrugsfall des Kantons Schwyz reiht sich Sackmesserhersteller Victorinox unter die 1000 Geschädigten ein. Der Drahtzieher weilt derweil in Dubai und schlürft Kaffee mit Goldflaum.

1994 ca. 500 Mio

Der European Kings Club war ein 1991 lanciertes betrügerisches Ponzi-Schema, mit sektenartigen Zügen, welches im Herbst 1994 zusammenbrach. 80.000 Anleger, davon 20.000 aus der Schweiz und ebenso viele aus Österreich, verloren insgesamt 1,6 Milliarden Franken.

Rund 800'000 Kleinanleger, davon 20'000 aus der Schweiz, investierten in den 1990er-Jahren ihr Gespartes beim Schneeballsystem, das ihnen eine Rendite von 70 Prozent versprochen hat. 60'000 verloren ihr Geld, 500 Millionen Franken waren weg.

SO VIEL SCHADEN RICHTEN BETRÜGER AN

ca. 7.7 Milliarden
ca. 200`000 Anleger

Ohne die die meisten Microinvestoren (ca. 500`000) von Jucyfields
.. weitere infos folgen..